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Eine multimediale Reise in die Dolomiten: der Erste Weltkrieg
Ziel dieser Arbeit ist es, das vorhandene fotografische Dokumentationsmaterial zu sammeln, es mit Archivquellen, Lebenserinnerungen und Zeitzeugenberichten zu ergänzen, und daraus ein kulturell-informatives, multimediales Instrument für ein breites Publikum zu machen, das insbesondere für den didaktischen Einsatz in den Schulen gedacht ist.
Der behandelte geografische Raum umfasst das gesamte Dolomitengebiet,
doch wird die Thematik über das örtliche Umfeld hinaus in
den gesamteuropäischen Kontext des Ersten Weltkrieges gestellt.
In synthetischer und gleichzeitig umfassender Weise werden die verschiedenen
mit dem Krieg verbundenen Aspekte behandelt: das Leben der Soldaten,
das Schicksal von Kriegsgefangenen, Kriegsflüchtlingen und Internierten,
die Kriegswirtschaft, die Rolle der Propaganda usw. Es geht also
nicht nur um Militärgeschichte, sondern v.a. um die Geschichte
aus Sicht der einfachen Soldaten und der Zivilbevölkerung. Die
dramatischen Ereignisse des Ersten Weltkrieges erschütterten in
gleicher Weise alle Staaten, die am Krieg beteiligt waren. Deshalb wir
nicht von Siegern und Verlierern, sondern vielmehr von Opfern und Tätern
gesprochen.
Auf der Grundlage des heutigen Standes der Geschichtsforschung wurden
die Ereignisse des Ersten Weltkrieges sowohl nach Themenbereichen, als
auch in ihrer chronologischen Reihenfolge rekonstruiert. Jeder Themenbereich
besteht aus einem kurzen einleitenden Teil mit anschaulichen Texten
aus verschiedenen Quellen: Lebenserinnerungen, Augenzeugenberichte,
literarische Texte und Dokumente aus Gemeinde- und Staatsarchiven. Ugf.
400 großteils noch unveröffentlichte Bilder illustrieren
die Texte.
Die CD-Rom kann mehrfach eingesetzt werden. Sie eignet sich auf Grund
des umfangreichen Bildmaterials für eine oberflächlichere
Verwendung, durch die Möglichkeit zur Analyse des beiligenden Dokumentationsmaterials
jedoch auch für tiefergehende Studien. Der Dokumentenanhang enthält
ugf. zwanzig Originaldokumente, die auch ausgedruckt werden können.
Das historische Wissen, das man sich durch die Auseinandersetzung mit den Bildern, den Dokumenten und Texten aneignet, soll der Wiederholung einer Tragödie wie jener des Ersten Weltkrieges entgegenwirken.
